Zukunftsprogramm der UVB 2020 – 2025

Zukunftsprogramm der
Unabhängigen Velberter Bürger
2020 – 2025

Zukunftsprogramm der UVB Velbert

Perspektiven für Velbert

➥ Das Zukunftsprogramm der UVB Velbert als PDF zum Herunterladen

 


Vorwort

Das Wahlprogramm der Unabhängigen Velberter Bürgerinnen und Bürger (UVB) – die Unabhängigen – einer Wählergemeinschaft, die sich unabhängig von Ideologien, bereits seit 25 Jahren, rein sachbezogen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Velbert im Stadtrat und in den Ausschüssen / Aufsichtsräten einsetzt, wird nachfolgend in acht verschiedenen Abschnitten beschrieben.

Da wir als Wählergemeinschaft nur auf kommunaler Ebene tätig sind, haben wir den Vorteil, dass wir uns ohne Vorgaben übergeordneter Parteigremien ausschließlich für die Anliegen und Bedürfnisse der Stadt und seiner Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Uns ist bewusst, dass vom jeweils agierenden Stadtrat, nur etwa ein Viertel aller finanziellen und gesellschaftlichen Aufgaben für die gesamte Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger gelöst werden können. Drei Viertel der Aufgaben sind von Bund und Land per Gesetz bereits vorgegeben, also auf kommunaler Ebene nicht mehr verhandelbar. Somit steht uns nur ein begrenzter Handlungsspielraum zur Verfügung. Diesen Spielraum wollen wir jedoch, als die Unabhängigen, so weit wie möglich ausnutzen zum Vorteil unserer Stadt und aller Velberter Einwohner.

Unterbrechung doppelter Satzbeginn oder Textlänge

Alle anfallenden gesellschaftlichen Probleme, insbesondere die für den immer wichtiger werdenden Umweltschutz, sind inzwischen so komplex, dass ein Einzelner sie gleichzeitig kaum erfassen kann. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, wachsam auf neue Entwicklungen zu reagieren und die Bürgerinnen und Bürger bei den Entscheidungen mitzunehmen.

Eine unserer wichtigsten Forderungen ist die Einführung einer modernen und bürgernahen Verwaltung. Bürgerbüros mit verlässlichen Öffnungszeiten in Velbert, Neviges und in Langenberg müssen die Regel sein. Immer mehr Dienstleistungen durch die Verwaltung sollten auch online beantragt und bearbeitet werden können. Jede Stelle in der Verwaltung muss Zugang auf die „elektronische Akte“ haben, um eine kurze Bearbeitungszeit zu gewährleisten. Gleichzeitig sollte ein Beschwerdemanagement (auch online) verfügbar sein. Den hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern ist seitens der Verwaltung bei Problemen zu helfen und entsprechende Lösungen anzubieten bzw. im gemeinsamen Dialog zu finden.

Wie sagte es Marcus Tullius Cicero bereits vor über 2000 Jahren:
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.“

Wir von der UVB legen besonderen Wert darauf, dass unsere drei Velberter Stadtteile in ihren Eigenheiten gestärkt werden und in der Förderung anteilmäßig gleichbehandelt werden.

Die Anzahl der extern erstellten Gutachten für städtische Projekte muss deutlich zurückgefahren werden, und den eigenen fachlich versierten Mitarbeitern sollte mehr Vertrauen entgegengebracht werden.

 


Aktuelles

An dieser Stelle wollen wir von der UVB auf brandaktuelle Dinge in unserer Stadt aufmerksam machen, „die uns gewissermaßen unter den Nägeln brennen“.

  • Zum Beispiel setzen wir uns für eine in die Zukunft weisende Stadtentwicklung ein, indem wir ein jeweils einheitliches Konzept für Wirtschaft, Wohnen, Verkehr und Umweltschutz für unsere drei Stadtteile fordern.

    Die Erhöhung von Lebens- und Wohnqualität für die Bürgerinnen und Bürger und die Steigerung der Attraktivität des Arbeitsplatzangebotes ist für uns von oberster Priorität.

    Die Erschließung des neuen Gewerbegebietes Großes Feld an der Langenberger Straße ist für die Erhöhung der Gewerbesteuereinnahmen zwingend notwendig.

  • Unterbrechung doppelter Satzbeginn oder Textlänge

  • Die Entwicklung des ÖPNVs (öffentlicher Nahverkehr) ist weiter zu verbessern. Die bedarfsgerechte Umsetzung mit den Verkehrsbetrieben der Nachbarstädten z.B. WSW und der Ruhrbahn ist zu optimieren.

 


Familie, Jugend, Soziales

Für uns, als die Unabhängigen, ist es ein besonderes Anliegen, die Familien intensiv zu unterstützen und zu fördern. Der Jugend gehört besonderes Augenmerk, insbesondere deren Schutz vor Gewalt und Missbrauch.
Ebenfalls unseren Senioren und den sozial benachteiligten Mitmenschen schenken wir unsere höchste Beachtung.
Dazu unter anderem auch noch folgendes:

  • Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eines unserer vorrangigen Anliegen. Für Familien mit Kindern ist der Ausbau der Plätze in Kindertageseinrichtungen und in der Ganztagsbetreuung in den Schulen weiter voranzutreiben.

    Die Hauptverantwortung für die Erziehung der Kinder muss aber weiterhin bei den Eltern verbleiben.

  • Es ist uns sehr wichtig, dass den Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen durch die Verwaltung unbürokratisch alle zustehenden Hilfen auf Antrag gewährt werden.

  • Im Jugendbereich ist eine Erweiterung und der regelmäßige Wechsel von Angeboten in Jugendzentren in allen drei Stadtteilen erforderlich. Dafür ist ein ständiger Dialog mit den Jugendlichen notwendig.

  • Die Erarbeitung von Rahmenbedingungen und die Suche nach Investoren für Freizeiteinrichtungen, wie z.B. für Kino, Disco und anderes muss zeitnah erfolgen.

  • Wir unterstützen das örtliche Jugendparlament.

  • Unterbrechung doppelter Satzbeginn oder Textlänge

  • Für unsere Senioren ist nach dem Motto seniorenfreundliche Kommune zu verfahren. Barrierefreiheit zu allen öffentlichen Einrichtungen muss immer wieder begutachtet und bei Bedarf neu hergestellt werden.

  • Die Einrichtung einer Stelle für Seniorenbelange muss vorangetrieben werden, um dieser Personengruppe im Zeitalter der Digitalisierung und des Einsatzes von künstlicher Intelligenz bei Ämtern und Behörden, Hilfestellung und Sicherheit zu geben.

  • Der Unterstützung von freiwilligem Engagement, zum Beispiel bei ehrenamtlicher Tätigkeit über die örtliche Freiwilligen-Agentur, stehen wir als Wählergemeinschaft sehr positiv gegenüber.

  • Die stadtteilorientierte Sozialarbeit muss von Politik und Verwaltung weiter gefördert werden. Dabei ist für unsere sozial benachteiligten Mitmenschen besonders die Hilfe zur Selbsthilfe dringendes Gebot (Prinzip der Subsidiarität).

  • Freiwilligen kommunalen Förderungen stehen wir im sozialen oder kulturellen Bereich als die Unabhängigen grundsätzlich positiv gegenüber. Wir erwarten aber, dass städtische Zuwendungen an gesellschaftliche Einrichtungen oder zu besonderen Anlässen, nur dort gewährt werden, wo sie für die Bürgerinnen und Bürger am effektivsten sind. Sollte die Haushaltslage eine freiwillige Förderung nicht zulassen, sind diese nicht zu gewähren.

 


Bildung

Für uns als Wählergemeinschaft UVB hat die Bildung eine hohe Priorität. Jedem Kind muss altersbezogen und vor Ort ein Platz entweder in einer Grundschule oder in einer weiterführenden Schule angeboten werden können. Darüber hinaus wollen wir unsere Aufmerksamkeit auf folgende Punkte lenken:

  • Allen Kindern sollte zum Lernerfolg Chancengleichheit geboten werden.

  • Es sollen weiterführende Schwerpunktschulen favorisiert werden. (siehe die neue Gesamtschule mit Schwerpunkt Sport)

  • Für die Velberter Bildungseinrichtungen müssen ausreichende finanzielle Mittel zum Substanzerhalt, sowie zur Anschaffung moderner Lernhilfsmittel bereitgestellt werden. Es ist ständig ein Schulentwicklungs- und Medienplan fortzuschreiben.

  • Durch einen Generalinstandhaltungsplan müssen zeitnah Mängel an der Schulgebäudesubstanz und auch Mängel am nötigen Platzangebot in den Schulen für die Schüler abgearbeitet werden.

  • Unterbrechung doppelter Satzbeginn oder Textlänge

  • Es muss frühzeitig darauf geachtet werden, dass seitens der Verwaltung alle möglichen Vorkehrungen getroffen werden, damit eine ausreichende Anzahl entsprechend qualifizierter Lehrkräfte an allen Schulen verfügbar sind. Der Ausfall von Unterrichtsstunden muss auf ein Minimum beschränkt werden.

  • Für behinderte Kinder und Jugendliche müssen die Richtlinien beachtet werden, damit den Behinderungen entsprechend und im Sinne optimaler Förderung aller Betroffenen eine Beschulung erfolgen kann. Der Inklusion in Regelschulen sollte hohe Priorität beigemessen werden.

  • Eine Kooperation zwischen den örtlichen Schulen, der Wirtschaft und den Hochschulen muss gefördert werden.

  • Um Kleinkinder optimal auf die Grundschulen vorbereiten zu können, muss weiterhin auf ausreichende und qualifizierte Platzangebote in Kindertagesstätten geachtet werden.

  • Kurse, die als „Hobbykurse“ nicht der eigentlichen Erwachsenenbildung dienen, müssen kostendeckend an die entsprechenden Kursteilnehmer angeboten werden.

 


Kultur

Eine lebenswerte Stadt erkennt man an der Vielfalt der angebotenen kulturellen Veranstaltungen und einer regen kulturellen Vereinstätigkeit. Durch die Möglichkeit in unseren drei jeweils kulturell geprägten Stadtbezirken bestimmte individuelle Besonderheiten heraus zu stellen (z.B. Langenberg: Alldiekunshaus, Kletterpark, Altstadt; Neviges: Schloß Hardenberg, Dom; Velbert-Mitte: Deutsches Schloß- und Beschlägemuseum, Bürgerforum), kann eine besondere Außenwirkung erzielt werden. Dadurch sollen vermehrt auswärtige Besucher angesprochen und zum Besuch angeregt werden. Unsere Aufgabe, als die Unabhängigen, sehen wir in der ausgleichenden Vermittlung von Kunst und Kultur in den Stadtgebieten.
Dazu außerdem:

  • Die Kultureinrichtungen sind jeweils in ihrem Bestand zu pflegen und zu erhalten.

  • Es muss gewährleistet sein, dass unsere ortsansässigen Vereine in unseren städtischen Kultureinrichtungen nach einem vorgegebenen Schlüssel bevorzugt eigene Veranstaltungen durchführen können, mit für Vereine akzeptablen Mietkosten, einschließlich moderater Nebenkosten.

  • Der städtische Kulturetat muss ständig im Blick behalten werden, um frühzeitig reagieren zu können, wenn die Kosten für eingekaufte Veranstaltungen den geplanten Etat überschreiten.

  • Es muss auf ein ausgewogenes Angebot aus modernen und traditionellen Theater- und Musikaufführungen geachtet werden, damit ein breites Publikum angesprochen wird. Dabei darf auch ein spezielles Angebot für unsere Kinder und Jugendlichen nicht aus den Augen verloren werden.

  • Die städtische Kunst- und Musikschule muss als eine sehr wichtige Einrichtung der Stadt gefördert und in ihrem Bestand erhalten werden.

  • Das neugestaltete Schloß- und Beschlägemuseum sollte in seiner Einzigartigkeit einem breiteren Publikum deutschland- und europaweit zum Besuch angeboten werden.

 


Sport

Für die UVB ist es selbstverständlich, dass der Sport in Velbert gesellschaftlich einen sehr wichtigen Platz einnimmt. Deshalb müssen alle Sportvereine und der städtische Sportverband bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt werden, da sie wertvolle Kinder- und Jugendarbeit leisten, aber auch für Senioren sportliche Betätigungsfelder erschließen.
Sport und Bewegung hält nicht nur fit, sondern fördert auch das gesellschaftliche Zusammenleben, in dem soziale Kontakte leichter geknüpft und über Jahre hinweg Freundschaften geschlossen werden können. Des Weiteren treten wir dafür ein, dass:

  • Breitensport und Leistungssport nebeneinander ihre Berechtigung haben. Notwendige Trainingsmöglichkeiten müssen allen sporttreibenden Vereinen zu angemessenen Kosten zur Verfügung gestellt werden.

  • Wir lehnen grundsätzlich eine Zentralisierung von Sportstätten ab, weil nach Inbetriebnahme selbiger deren Instandhaltungs- und Pflegekosten für die nutzenden Vereine zu unkalkulierbaren finanziellen Belastungen führen können.

  • Dafür befürworten wir dezentrale Sportanlagen und Sporthallen, die den nutzenden Vereinen die Möglichkeiten bieten durch Eigeninitiative und in Selbstverantwortung die Pflege der Sportanlagen selbst zu übernehmen, um dadurch der Stadt Velbert Kosteneinsparungen zu ermöglichen.

  • Bestehende Sportanlagen sind so herzurichten, dass sie umweltschonend und energiesparend betrieben werden können.

  • Wir befürworten Fusionen zwischen den Sportvereinen, um dadurch Synergieeffekte zu nutzen.

 


Finanzen

In Zeiten anhaltend knapper Kassen müssen Stadtverwaltung und Kommunalpolitik über das ausgewogene Zusammenspiel von Einnahmen und Ausgaben wachen.

„Es darf nicht mehr ausgegeben werden, wie eingenommen wird“. Dieser Leitsatz muss Grundlage allen Handelns sein, ergänzt durch den Grundsatz „nicht was wünschenswert, sondern was notwendig ist, hat Vorrang und muss einer schnellen Ausführung zugeführt werden“.

Wir, die Unabhängigen, wollen uns dafür einsetzen, dass ausgeglichene Haushalte mit akzeptablen Handlungsspielräumen in unserer Stadt die Regel sind. Des Weiteren wollen wir darauf achten, dass die Einnahmeseite der Stadt verbessert wird, ohne die einzelnen Bürger und Bürgerinnen zusätzlich zu belasten, indem:

Unterbrechung doppelter Satzbeginn oder Textlänge

  • Entschlossenheit gezeigt wird gegenüber Kreis, Land und Bund, damit nur Aufgaben übernommen werden, für deren Ausführung unserer Stadt auch die notwendigen finanziellen Mittel durch die „überörtlichen Auftraggeber“ zur Verfügung gestellt werden. Gegebenenfalls ist auf einer Änderung des Gemeindefinanzierungsplans zu bestehen.

  • Auf Grund der Gesetzesänderung für die Berechnung der Grundsteuer B, dass auch bei den kommunalen Ausführungsbestimmungen auf Ausgewogenheit der Belange zwischen Immobilien- und Grundeigentümern sowie der Stadt geachtet wird.

  • Verkäufe von in städtischem Eigentum befindlichen, aber nicht selbst benötigten oder genutzten Gebäuden und Grundstücken gezielt vorzunehmen sind.

  • Kooperationen mit anderen Städten und dem Kreis angestrebt werden, um gemeinsam Synergieeffekte zu nutzen und Kosten für allgemeine Dienstleistungen zu reduzieren, oder benötigte fremde Leistungen günstig einzukaufen.

    Zwischen den städtischen privatwirtschaftlich betriebenen Gesellschaften (z.B. Stadtwerke, TBV und andere) mehr Synergiepotentiale und Optimierungsansätze aufzufinden, um einerseits Kosteneinsparungen zu generieren und andererseits für mehr Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zu sorgen.

    Die UVB arbeitet in einem diesbezüglichen gesonderten Arbeitskreis aktiv mit, um in absehbarer Zeit positive Ergebnisse zu erreichen.

 


Umwelt und Planung

Eine Kommune ist die kleinste Einheit, in der politischer Einfluss auf das gemeinsame Miteinander der in ihr lebenden Menschen genommen werden kann. Deshalb muss der Umgang mit unserer Umwelt und einer guten in die Zukunft weisenden Stadtplanung einen besonderen Stellenwert haben. Dazu gehören insbesondere die Stadtentwicklung mit Wohn- und Gewerbeansiedlungen, die Verkehrsplanung bezogen auf das örtliche Verkehrswegenetz, mit dem Individualverkehr und dem öffentlichen Verkehr sowie die Verringerung und Vermeidung von Belastungen in Form von Lärmemissionen und Staub- oder Geruchsemissionen in der Atemluft.

Die UVB wird sich weiterhin rein sachbezogen zum Vorteil der Stadt Velbert und ihrer Bürgerinnen und Bürger einsetzen und unter anderem auch folgende Themen beachten:

  • Die sinnvolle Planung von Wohn- oder Gewerbegebieten setzt ein versiertes ganzheitliches Konzept voraus, welches das gesamte Stadtgebiet und sein Umland einbezieht. Dabei muss Wirtschaft, Wohnen, Verkehr und Umweltschutz Beachtung finden. Zum Beispiel: Vermeidung von Wärme- oder Kälteinseln, mehr Vegetationsflächen in den Ortszentren, ausreichende Frischluftschneisen, Begrünung von Hauswänden und Flachdächern, Einbindung von Energiesparkonzepten usw. sind ebenfalls dringend zu beachten.

  • Alle Maßnahmen müssen effizient und effektiv erfolgen. Das bedeutet, dass man Mittel wie Geld, Zeit, Energie, Ressourcen, etc. so einsetzt, dass sie bei möglichst geringem Aufwand maximale Ergebnisse erzielen können.

  • Unterbrechung doppelter Satzbeginn oder Textlänge

  • Eine Bodenbevorratung für neue Baugebiete muss frühzeitig erfolgen, damit bei zusätzlichem Bedarf an Bauland schnell reagiert werden kann.

  • Der zurzeit in Arbeit befindliche Regionalplan bezüglich des Baus zusätzlicher Wohnhäuser, sollte, sofern er die Stadt Velbert tangiert, nicht direkt abgelehnt werden, sondern auf Machbarkeit hin überprüft werden. Wir müssen beachten, dass u.a. die bestehende Infrastruktur erhalten und verbessert werden kann, ohne die verbleibenden Einwohner immer höher finanziell dafür zu belasten.

  • Aus diesem Grund setzen wir uns auch dafür ein, Straßenbaubeiträge, die zurzeit bei entsprechender Erneuerung der Straßen überwiegend von den Anliegern zu begleichen sind, abzuschaffen, wie es in anderen Bundesländern bereits der Fall ist.

  • Wir empfehlen die Errichtung und Verknüpfung von Wander- und Radfahrwegen, um eine Entflechtung des individuellen Radfahr- und Autoverkehrs zu erreichen. Dem Schutz von Radfahrern als Verkehrsteilnehmer (ohne Knautschzone) gegenüber dem individuellen Autoverkehr, muss hohe Priorität eingeräumt werden. Der innerörtliche Verkehrsentwicklungsplan wird positiv in unsere Überlegungen einbezogen, besonders im Hinblick auf die Optimierung der Verkehrsflüsse, z.B. durch Verlagerung der Verkehrsführungen und besserer Abstimmung von Ampelschaltungen auf den Hauptverkehrswegen.

  • Die Errichtung von Regenwasserrückhalteanlagen, als Vorsorge zu möglichen Starkregenereignissen, sollte bereits in den höhergelegenen Velberter Stadtgebieten erfolgen. Dazu gehört auch ein Blick über die Stadtgrenzen, um grenzüberschreitende Gefahrensituationen frühzeitig beachten und reagieren zu können.

 


Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung in Velbert hat eine zentrale und bedeutungsvolle Aufgabe zu erfüllen. Die Urbanität der Stadt und ihrer Stadtbezirke muss stets im Fokus der Wirtschaftsförderung stehen. Sie muss mit ihrem Engagement und Einsatz bestehende Arbeitsplätze sichern und durch Ansiedlung neuer Unternehmen neue Arbeitsplätze hinzugewinnen. Wir, die Unabhängigen, werden kritisch darüber wachen, dass in diesem wichtigen Bereich unserer Stadt optimale Leistungen erbracht werden, da sind:

  • Stets eine positive wirtschaftsfördernde Außendarstellung des Wirtschaftsstandorts Velbert zu gewährleisten.

  • Eine stetige Grundstücks- und Bodenbevorratung für ansiedlungswillige Unternehmen unter modernen Umweltgesichtspunkten zu betreiben.

  • Zusammen mit anderen Fachbereichen (z.B. Umwelt und Planung, Wohnungsbau, etc.) den Wohnungs- und den Arbeitsplatzbestand zu beobachten, um gemeinsam rechtzeitig arbeitsplatznahe Wohnungen bauen zu lassen, oder wohnungsnahe freie Arbeitsplätze publik zu machen.

  • Unterbrechung doppelter Satzbeginn oder Textlänge

  • Soweit noch nicht geschehen, den Auf- und Ausbau eines Leerstandmanagements von freien Handels-, sowie Dienstleistungsflächen und Industriebrachen in allen drei Stadtbezirken vorzunehmen. Vermarktung der Leerstandflächen, auch unter Einbeziehung der Immobilien- und Grundeigentümer, ggf. durch Hilfestellungen bei der Medienwerbung und im Internet zu unterstützen und zu forcieren. Dabei jedoch stets Umweltbedingungen zu beachten (z.B. Verkehrsanbindung, Lärmschutz, Bebauungsdichte etc.). Soweit es öffentliche Förderung gibt, sind diese in Anspruch zu nehmen.

  • Ein positives Investitionsklima für auswärtige, oder heimische Investoren schaffen und fachbereichsübergreifend unnötige Bürokratie zu minimieren.

  • An- und Einwerben von Ausbildungsplätzen. Unterstützung und Förderung der Kooperation zwischen örtlichen weiterführenden Schulen und Gewerbebetrieben.

  • Die verkehrliche Infrastruktur sowie der zügige Ausbau des schnellen Internets muss optimiert werden.

 


Nachwort

Das vorliegende Wahlprogramm der UVB soll einen Querschnitt bezogen auf die Arbeit der Wählergemeinschaft dokumentieren. Es kann niemals als vollständig angesehen werden, denn immer wieder kommen im Laufe der Zeit neue Aufgaben hinzu oder es ändern sich Bedingungen. Auf jeden Fall haben für uns die Belange der gesamten Stadt Velbert mit allen ihren Einwohnern sachlich begründet oberste Priorität.

Wir sind ideologiefrei, weder links noch rechtsstehend, auch nicht grün. Mit Kontinuität und Korrektheit wollen wir auch zukünftig die Belange und Interessen aller Velberter im Stadtrat und in den Fach- und Bezirksausschüssen vertreten.

Selbstherrliche Entscheidungen über die Köpfe der Bürger hinweg, akzeptieren wir nicht. Alle von den städtischen Fachbereichen erfolgten Planungen müssen sachlich begründet werden.

Als Bürger für Bürger (Bürgerin für Bürgerin) stehen wir für die Abschaffung von Filz und Klüngel. Wir sehen es als eines unserer wichtigsten Anliegen an, sachliche Aufklärung zu erreichen über das, was in unserer Stadt geschieht oder geschehen soll. Wir wollen wissen, was mit den von der Stadtverwaltung vereinnahmten Steuergeldern geschehen soll oder geschehen ist.

Unterbrechung doppelter Satzbeginn oder Textlänge

Informieren Sie sich hier auf unserer Internetseite. Schließen Sie so Ihre Informationslücke. Wir als die Unabhängigen werben mit unserem Wahlprogramm um Zustimmung bei allen wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern, die mit der Entwicklung in Velbert unzufrieden sind. Wir wollen Ihr Vertrauen gewinnen!
Vor allem, wir wollen bürgernahe und sachliche Politik machen.

Gehören Sie zu den Unzufriedenen, vielleicht auch zu den Wahlmüden, dann denken Sie bitte darüber nach, denn: wer immer nur das wählt, was er schon immer gewählt hat, wird auch nur das bekommen, was er immer schon bekommen hat.

Zum Schluss noch einmal kurz zusammen gefasst fünf gute Gründe für Sie um die Kandidatinnen und Kandidaten der UVB bei der kommenden Kommunalwahl zu wählen, oder gar bei unserer Wählergemeinschaft aktiv mitzuarbeiten und die Zukunft zu gestalten:

  1. Unabhängigkeit – aber stets unsere Stadt und ihre Bürger und Bürgerinnen im Herzen.

  2. Transparente Politik – wir stehen Ihnen zu jeder Zeit Rede und Antwort.

  3. Mehr Bürgerbeteiligung – für uns ist der Bürgerwille wichtig!

  4. Bildungsgerechtigkeit – wir kämpfen für die Bildungschancen aller Kinder unserer Stadt ohne irgendwelche ideologischen Diskussionen.

  5. Stadtentwicklung – wir wollen ein einheitliches Konzept zur Stadtentwicklung für Wirtschaft, Wohnen, Verkehr und Umweltschutz.