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• Schulmisere in Velbert setzt sich fort

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Gut so? Entscheiden Sie selbst…

UVB lehnt die Schließung der Frühchenstation abDie Martin-Luther-King Schule in Velbert-Mitte soll als Hauptschule weitergeführt werden. Wegen zu zahlreicher Anmeldungen an den Velberter Gesamtschulen oder an der Realschule Kastanienallee, gibt es Kinder, die dort nicht angenommen werden können.

Alle Eltern müssen jetzt folgendes überlegen: Ihr Kind hat eine Empfehlung für die Gesamtschule oder Realschule. Es gibt aber zu viel Anmeldungen und Ihr Kind kann dann an den gewünschten Schulen nicht aufgenommen werden. Was bleibt jetzt? Beschulung an der MLK-Hauptschule oder Beschulung in einer der Nachbarstädte!

Seit Jahren verfehlte Schulpolitik!

Durch jahrelange verfehlte Schulpolitik in Velbert ist es nun zu dieser Misere für Eltern und Schüler*innen gekommen. Um diesen Fehler zu reparieren, wollen SPD und CDU, dass Kinder ohne Aufnahme an Gesamt- oder Realschule halt eben zur Hauptschule gehen – der Elternwille indes war stets ein anderer. Das belegen eindrucksvoll auch die Anmeldezahlen an der Martin-Luther-King-Schule – für alle Bürgerinnen und Bürger ersichtlich.

Ausgesprochen merkwürdig ist in diesem Zusammenhang, dass die Direktorin der Martin-Luther-King-Schule bereits am Gründonnerstag – also noch vor Ostern – ihr Kollegium informierte, dass der Schulbetrieb weiterläuft. Ein Ratsbeschluss zu diesem Thema ist derzeit allerdings noch gar nicht gefasst worden. Sowas nennt man dann wohl wieder Velberter Klüngel zwischen Verwaltung SPD und CDU.

Ihre UVB Velbert wird sich dafür einsetzen, dass der Elternwille oberstes Gebot ist und bleibt. Eine Abwanderung der Schülerinnen und Schüler in Nachbarstädte ist vollkommen inakzeptabel!