Zur Sache...

• Velbert wird sicherer, aber Unsicherheitsgefühl bleibt.

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Die neue Kriminalitätsstatistik für 2019 für den Kreis Mettmann und speziell für Velbert zeigt es eindeutig. Im Jahr 2019 wurden im gesamten Kreisgebiet 26.844 Straftaten erfasst – das sind 1.121 Fälle und somit 4,01 Prozent weniger als im Jahr 2018.

Im Vergleich zum Jahr 2013 ist die Anzahl der Straftaten sogar um rund 7.000 Fälle und circa 20 Prozent zurückgegangen. Verstärkt wird diese Aussage durch einen Vergleich der so genannten Kriminalhäufigkeitszahl. Darunter versteht man die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner. Diese ist im Kreis Mettmann im Vergleich zu 2018 im Jahr 2019 noch einmal deutlich gesunken, von 5.761 auf 5.527. Sie liegt damit auf dem niedrigsten Wert der vergangenen zwölf Jahre und auch deutlich unter der Zahl im Land NRW.

Geringere Kriminalität

In Velbert liegt die Kriminalhäufigkeitszahl sogar bei nur 4.881. Die Zahlen sprechen eine klare und sehr positive Sprache. Jedoch gibt es eine gefühlte Unsicherheit bei den Menschen auch in Velbert. Dies liegt sicherlich auch daran, dass jede einzelne Straftat auch in den Sozialen Medien wie Facebook etc. hundertfach geteilt wird und somit eine entsprechende Wirkung erzielt.

Das Ziel muss es sein, für mehr Aufklärung zu sorgen auch und insbesondere im Umgang mit den Neuen Medien. Am Ende ist aber festzuhalten, dass jede einzelne Straftat eine zu viel ist und der Staat für die Sicherheit Ihrer Bürger sorgen muss. Wichtig ist aber auch, dass die Anzahl der Straftaten zurückgeht und dass man dies auch offensiv kommunizieren muss.